„Nur ein halber Tag“

 
 

Nur einen halben Tag Wegstrecke muss man in das vergangene Jahrtausend zurücklegen, um zum Anfang des 16. Jahrhunderts zu gelangen. Das jedenfalls suggeriert der Psalmist, der tausend Jahre mit einem einzigen Tag im Leben des Universums vergleicht, „der gestern vergangen ist“. Auf diesem Weg begegnen wir neben manchen geschichtlichen Gestalten vor allem den bäuerlichen und bürgerlichen Exponenten einer fränkischen Familie mit dem Allerweltsnamen Schmidt, die ihre Anfänge im Steigerwald zwischen Würzburg und Nürnberg hat.


Der Publizist, Claus J. Schmidt, – selbst Nachkomme dieser Familie – hat sich durch zahlreiche Archive hindurchgearbeitet, um die Wurzeln des Geschlechts freizulegen und längst Vergessenes im Kontext mit der eigenen, fast 70 Jahre umfassenden Erinnerung zu dokumentieren. Einer Anregung seiner Kinder folgend, die gewonnenen Erkenntnisse aus der Familienforschung niederzuschreiben und so der Nachwelt zu erhalten, legt er eine Gesamtdarstellung vor, die allmählich in die eigene Lebensbilanz mündet.


Ursprünglich ohne kommerzielle Vermarktungsabsicht, allein für den jüngsten Namensträger der Familie Schmidt als eine Art Vermächtnis konzipiert, entwickelten die 17 Generationen umfassenden biografischen Notizen eine publizistische Eigendynamik, der sich der Autor letztendlich nicht entziehen konnte. So stimmte er im Hinblick auf die vielfältigen Bezüge zur fränkischen Geschichte und dem daraus resultierenden breiteren Interesse der Veröffentlichung des Buches im E-Book-Format zu. Eine entsprechende Version kann per eMail angefordert werden.

Nur ein halber Tag